Wer einfach die Nerven behalten und seine Aktien nicht verkauft hat, kann sich freuen. Ist es so einfach?
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Deutsche Aktien sind dieses Jahr deutlich gestiegen – teilweise um fast 20 Prozent. Das ist überdurchschnittlich gut. Wer die Chancen genutzt hat, wurde belohnt.
Aber so einfach, wie es klingt, war es nicht. Die Aufregung zwischendurch hatte durchaus ihre Berechtigung. Denken Sie an die politischen Spannungen, Kriege, Handelskonflikte und die Neuordnung der Sicherheitspolitik weltweit. Das sind Entwicklungen, auf die niemand – auch nicht die Finanzmärkte – schnelle Antworten hatte.
Das Ergebnis: starke Kursschwankungen, die noch stärker hätten ausfallen können. Glücklicherweise hat sich die Lage etwas beruhigt. Aber eins ist klar: Wir leben in unsicheren Zeiten und müssen weiterhin wachsam bleiben. All diese Risiken dominieren noch immer die Schlagzeilen.
Für uns als Profis sind das Chancen, die wir konsequent für unsere Anleger nutzen.
Bleibt es so turbulent oder gewöhnen wir uns nur an die Unruhe?
Nicht jede Schlagzeile ist für Anleger gleich wichtig. Handelskonflikte zum Beispiel haben direkten Einfluss auf die Märkte. Sie können nicht nur die Preise in die Höhe treiben, sondern auch Lieferketten unterbrechen oder die Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe gefährden. Die Folgen gehen weit über steigende Preise hinaus.
Das Problem: Die Märkte wissen oft nicht sofort, wer wie stark betroffen sein wird. Sobald sie aber eine Situation einmal „durchgespielt“ haben, fallen die Reaktionen meist moderater aus. Im ersten Halbjahr 2025 gab es mehrere solcher schwer einschätzbaren Situationen. Für uns als Profis sind das Chancen, die wir konsequent für unsere Anleger nutzen.
Was können Anleger für den Rest des Jahres erwarten?
Bei den Handelskonflikten gab es zuletzt positive Signale – zum Beispiel zwischen den USA und China. Ob sich diese Entwicklung fortsetzt, ist aber ungewiss. Ein wichtiger Grundsatz: Als Marktakteur sollte man nicht zu sehr auf Vernunft setzen. Auch wenn die Beilegung von Handelskonflikten im Interesse aller Beteiligten wäre, heißt das noch lange nicht, dass es auch passiert.
Unsere Aufgabe ist es, kontinuierlich überdurchschnittliche Ergebnisse für unsere Anleger zu erzielen. Wir machen nicht immer alles richtig – aber die guten Entscheidungen müssen die schlechten deutlich überwiegen.
Dass uns das gelingt, zeigen Auszeichnungen wie die Höchstnote beim Capital Fonds-Kompass. Aber noch wichtiger ist das Vertrauen unserer Anleger. Das spornt uns täglich an, noch besser zu werden. Die erfolgreiche erste Jahreshälfte motiviert uns, auch für das Gesamtjahr 2025 wieder ein Spitzenergebnis abzuliefern.